Im Kiefernwald von Santa Maria Maggiore
Der Reitclub Lo Sperone befindet sich in Santa Maria Maggiore, im Val Vigezzo. Er ist leicht von der Ausfahrt Masera, der Staatsstrasse des Simplon, zu erreichen.
Ich entscheide mich am Samstagnachmittag einen Spaziergang zu unternehmen: Der Reitplatz ist entschieden überfüllt! Aber es gibt Pferde für alle… in der Tat gibt es im Sperone 23 Pferde und 25 Ponys: für jeden Geschmack und alle Rassen! Die Gruppen der Ausritte können Maximum 10 Personen sein.
Da ich die Rückkehr der Gruppe, die vorausgegangen ist, abwarte, nehme ich mir die Zeit die ich zur Verfügung habe um ein bisschen mit der Tochter des Besitzers zu plaudern.
Graziana erklärt mir das der Reithof die Bedürfnisse der Erwachsenen und Kinder erfüllt, dank der Möglichkeit (auch für die die zum ersten Mal reiten) entspannende Ausflüge im Kiefernwald zu unternehmen, der Santa Maria Maggiore mit Druogno verbindet (Kosten: 17,00 €) oder um ein Pony zu mieten die von den Eltern der kleinsten Kindern geführt werden können (ab 4 Jahre; 30 Minuten: 7,00 €). Für weitere Informationen könnt Ihr Gaeteano kontaktieren: 328/97388867 oder Massimiliano: 349/8103035
Und es ist ferner möglich Lektionen für Western Reiten und für Englisches Reiten zu nehmen (Kosten: 19,00 €).
Es ist drei Uhr Nachmittags und bei dieser Hitze habe ich wirklich Lust mich unter den Kiefern zu erfrischen… Endlich ist unser Moment gekommen!! Die Pferde sind zurück gekehrt (zum Glück mit allen Reitern im Sattel!?!) und sind bereit für einen neuen Ausritt.
Mit uns sind zwei Begleiterinnen: eine die voran reitet und eine die die Reihe schließt. Das garantiert uns die höchste Sicherheit, auch in einem unvorgesehenen Fall…
Wir steigen auf den Sattel und reiten aus der Toreinfahrt der Rückseite des Reitstalls raus, so können wir sofort auf einer ausgehobenen Strasse in den Kiefernwald von Santa Maria Maggiore eintauchen.
Ein Rat: auch wenn wir uns in einer großen Gruppe in der Reihe befinden, darf man nicht nur dem Gemaess des Pferdes folgen, aber auch immer aufpassen wo unser Pferd hinläuft. Während des Spaziergangs können wir ruhig das umliegende Naturspektakel bewundern, immer mit Blick auf die Strasse und auf das Gebiet an dem wir entlang reiten. Leider ist es immer möglich in eine kaputte Dose oder in ein Glasflasche zu geraten, die hier von weniger „zivilen“ Personen hingeworfen worden sind…
Wir dringen auf der Gimkana zwischen den Bäumen in einen dichten Wald vor…
Dieser Weg verbindet sich wieder mit der asphaltierten Strasse die Santa Maria Maggiore mit Druogno verbindet. Hier gibt es kurze ansteigende Strecken: alle auf die Steigbügel im Stehen! Um den Pferden bergauf zu helfen ist es nämlich nötig eine solide Position einzunehmen und sich im Sattel zu halten.
Wenn wir weiter reiten befinden wir uns gegenüber dem Park der Verkehrserziehung von Druogno. Dieser Park erzieht junge Leute für den sicheren Verkehr, indem die Kenntnisse des Straßenverkehrs besser und vorzeitig gefördert werden. Der Park ist ein großer spielerischer Platz, der hier einen frontalen Lernprozess bis zur konkreten Fähigkeit ermöglicht. Ein Ausbilder empfängt die Besucher um sie auf den verschiedenen Tappen der Erziehungsstrecke zu begleiten, der den globalen Lernprozess als Ziel hat.
Im Frühling war ich hier mit den Kindern der Schule in der ich lehre. Sie haben viel gelernt und sie haben sich sehr amüsiert (die Wahrheit ist das sogar die Lehrerinnen nicht mehr von den kleinen Autos steigen wollten…). Der Park ist auch am Wochenende für Familien geöffnet, es wird keine Vorreservierung benötigt, es reicht sich an der Rezeption anzumelden um sich in die verschiedenen Gruppenaktivitäten einzuschreiben… eine ausgezeichnete Gelegenheit um zu lernen aber auch um ein paar angenehme Stunden in Gesellschaft zu verbringen.
(Samstag, Sonn- und Feiertag: 10.00, 12.30 – 15.00, 18.00. Von Montag bis Freitag auf Reservierung – Geoffnet im Sommer: März – Oktober).
Es ist Zeit zum Rennstall zurück zu kehren… wir drehen um und reiten entlang des Kiefernwalds, auf neuen Wegen, heimwärts!
Als ich von meinem Pferd abgestiegen bin, gebe ich es einem Mietglied von der neuen Gruppe, die sich darauf vorbereitet zu starten… Sein Arbeitstag ist noch nicht zu Ende, während ich davon profitiere und ein kaltes Getränk, in der Snack Bar des Sperone, trinke.
Der Reitsport auf dem Land verbindet die Freude am Reiten mit dem Vergnügen sich in der Natur aufzuhalten.“
Es ist ein wunderschöner Tag im Juli und ich entscheide mich zu Matteo zu gehen um einen entspannenden Spaziergang in den Wäldern des Alto Vergante zu unternehmen. Um den Reitplatz zu erreichen, nehme ich die Autobahnausfahrt Carpugnino und fahre in Richtung Massino Visconti und wenn man an dem Ort vorbeikommt, fahre ich in Richtung Ortschaft San Salvatore rauf.
Hier bin ich, endlich in CAMELOT!
Als ich am Reithof ankomme fragt mich Matteo ob ich Primavera vorbereiten möchte, während er seins und das Pferd von Sara sattelt. Ich war schon einmal auf diesem Reitplatz, auch mit einer Gruppe von Freunden (alles Anfänger oder die zum ersten Mal reiten), und für die Spaziergänge ist es Matteo der das geeignete Pferd zuweist. Darüber hinaus, bevor man ausreitet, geht man in die Sattlerei um die Caps mit der geeigneten Größe zu probieren: es ist immer besser sich in Sicherheit zu bewegen!
Die Pferde sind bereit… und wir auch! Los geht’s!
Wir reiten aus der Stallung raus und bewegen uns in Richtung Wald. Nur wenige Minuten auf dem Asphalt finden wir sofort den Weg von San Salvatore.
Matteo reitet voran, da er seine Pferde und die „Hierarchien“ innerhalb der „Herde“ gut kennt, empfiehlt er uns in welche Reihe wir uns stellen sollen. Das geschieht normalerweise auf allen Reithöfen. Die Pferde kennen sich untereinander und sind es gewohnt die Sicherheitsabstände einzuhalten falls sie nicht respektiert werden und dann ausschlagen.
Auf jeden Fall, empfehle ich es niemanden zu überholen… könnt ihr so die anderen Reiter der Gruppe in Schwierigkeiten bringen und unnützerweise eure Rösser nervös machen!!!
Während des Ausritts haben wir Zeit zu plaudern und uns über die Reitkunst, oder besser gesagt, über Ausflüge in den Wald mit einem treuen Freund auszutauschen.
Nach circa einer Viertelstunde kommen wir in die Gegend des Bauernhofs Pianzaghi: wir befinden uns gegenüber einer enormen grünen Fläche… da wir alle drei Experten im Reiten sind, fragt uns Matteo ob wir die Gangart wechseln und natürlich stimmen wir mit Enthusiasmus zu… Im Galopp!
Die Pferde sind sehr artig und antworten mit Schnelligkeit auf die Kommandos derjenigen die im Sattel sitzen.
Unser Ausritt geht weiter und wir setzen den Schritt fort. Nach etwa zwanzig Minuten treffen wir auf einen Platz mit einem schönen Panorama: von hier aus sieht man den Lago Maggiore.
Es ist ein Schauspiel das uns dem Atem raubt… noch mitreißender als dieses Schauspiel der Landschaft, ist die Freude es mit unseren Pferdefreunden zu teilen!
Wir bewegen uns auf das Ende unseres Ausritts zu. Wir reiten in den Reitstall auf einem Weg der sich ringförmig schließt, zurück, und führt uns wieder zum Ausgangspunkt unseres Ausflugs zurück.
Nach der Absattlung der Pferde und der Unterbringung in ihren Boxen, frage ich Matteo nach mehreren Informationen über die Möglichkeit der Angebote Camelots für diejenigen die sich zerstreuen wollen indem sie auf dem Land ausreiten.
Er erklärt mir das die fachkundigsten Reiter anspruchsvolle Routen von 2 Stunden oder mehr praktizieren können (zum Beispiel auf dem Monte della Croce von Tappigliano oder auf dem Sasso del Pizzo) mit der Möglichkeit Ganztagesausritte zu organisieren; während die Neulinge mit Pferden die es gewöhnt sind und die gut dressiert wurden, auf einfacheren Strecken die etwa eine Stunde dauern, ausreiten (Kosten: 15 €) wie zum Beispiel auf den Hügeln über Massino Visconti, die auf einer Seite einen bezaubernden Blick der drei Seen und auf dem anderen Hang endlose Landschaften bis hin zum Monte Rosa bieten: Spaziergänge die den Hauptzweck haben sich im Grünen der Natur zu entspannen indem man unbezahlbare Emotionen erlebt. (Für weitere Informationen oder um einen Ausritt zu reservieren, könnt Ihr Matteo unter der Nummer 0323/210031 oder unter 338/9251832 anrufen; www.agricamelot.it).
Auf der Grundlage von der Philosophie von Camelot steht die Möglichkeit des Reitens auch für diejenigen die diesen Sport nur sporadisch praktizieren möchten oder nur ausprobieren möchten. Weil einige die noch nie geritten haben, glauben nicht daran das es ihnen gefallen könnte, und andere die gegenüber einer anfänglich festen Investition (Anmeldung, Reitbewilligung, Abbonement der Lektionen, Kleidung…) sich entmutigt fühlen und sich dagegen entscheiden. Viele dagegen, die sich am Ende eines ersten Ausritts dafür begeistern, schreiben sich in den Kurs ein und einige kaufen sich sogar ein Pferd!

Die Zeit und den frenetischen Rhythmus des Lebens verlangsamen, in ein natürlich ruhiges und behagliches Ambiente eintauchen, den inneren Frieden wieder finden und sich im Lächeln der Franziskaner Pater spiegeln. Die Hügel um den Ortasee sind Orte der Franziskaner, und die Verehrung dieses Heiligen ist ersichtlich in den Kirchen, in den Oratorien, auf dem Sacro Monte und im Konvent auf dem Monte Mesma, die ihm gewidmet wurden.
Letzteres, Ziel für Pilger, dass sicherlich weniger bekannt ist als der berühmte Sacro Monte der über Orta San Giulio liegt, ist er dennoch ein Ort wo die Suggestion der Schönheit sich mit der Geschichte, der Kultur und den Glauben vereint.
Er erhebt sich auf dem Monte Mesma der 576 Meter hoch ist, und von dem aus man einen nicht enden wollenden Blick auf die piemontesische und lombardische Ebene hat - an besonders klaren Tagen ist es möglich Mailand zu erkennen.
Wir befinden uns in der Gemeinde Ameno, im Landkreis Novara: auf dem Berg ragt eine Kirche und ein Kloster empor, wo die Franziskaner Mönche leben, die die Tore für die Besucher öffnen und sie mit Wärme einladen ihr „Zuhause“ zu besichtigen.
Das Konvent hat eine rechteckige Form und ist zur Hälfte geteilt und von zwei gepflasterten Kreuzgängen begrenzt, die miteinander verbunden sind, und von Säulengängen aus Granit von Alzo umgeben sind. Im oberen Stockwerk kann man Zellen finden, die alle einen Blick ins Äußere des Konvents haben, und auf dessen sich ununterbrochenen Gänge schlängeln.
Das Wasser war im 16. Jahrhundert ein kostbares Gut und die Franziskaner versuchten das Regenwasser zu sammeln: die Sammlung erfolgte im ersten Kloster durch geeignete Kanäle von denen es durch Sand- und Kohlefilter floss, erhielt man es gereinigt im zweiten Kloster in einer Zisterne, die am Ende eine charakteristische Konstruktion in Form eines kleinen Tempels hatte.
Die zwei Kloster die von der Zisterne dominiert sind, sind sehr ordentlich und mit Blumen und Pflanzen verschönert worden, und die Wände sind mit Holzstatuten und Sonnenuhren geschmückt.
Ein anderes Werk das die Neugier der Besucher anzieht ist der „Stufone“ (großer Ofen), der 1727 mit schwarzem Stein aus Oira realisiert wurde und der das Wappen der Franziskaner eingemeißelt hat.
Entlang der Gänge auf dem oberen Stockwerk kann man verschiedene Gemälde bewundern: von vielen das von dem Maler Valentino Lucca der die Umarmung zwischen San Franziskus und San Domenico darstellt.
Außerhalb des Klosters gibt es einen großen Rasen und einen üppigen Gemüsegarten der großzügig Früchte schenkt.
Die Kirche die an das Konvent angrenzt, ist dem Heiligen Franziskus gewidmet. Im Kloster lebt eine diskrete Gemeinschaft von Franziskaner Mönchen die zahlreiche Pastorale Aktivitäten weiterführen, vom Empfang bis zur Verkündigung des Evangeliums.
Im Konvent des Monte Mesma ist es möglich zu übernachten, als spiritueller Rückzug oder um einfach den Stecker aus dem Alltagsleben herauszuziehen und ein paar Tage den Rhythmen der Franziskaner Gemeinschaft zu folgen.
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Nach den vielen Skifahren auf den Pisten von Neveazzurra, und bevor wir unsere Reportagen auf der Suche nach anderen Skigebieten fortsetzen, entscheiden ich und Giancarlo am 4. März uns eine Pause zu gönnen und die Erfahrung eines Thermalbads unter freiem Himmel zu leben, umgeben von Schnee.
Unsere Destination ist Premia, das Valle Antigorio. Es befindet sich in der Fraktion Caldarese, 800 Meter auf dem Berg, wo vor weniger als einem Jahr der Kurort eingeweiht wurde, der inmitten von Bergen und Naturparks liegt. Eine Struktur die mit inneren und äußeren Schwimmbecken ausgestattet ist, wo es möglich ist in das natürlich warme Thermalwasser einzutauchen, und wo in wenigen Monaten ein regelrechtes Wellnesscenter eröffnet wird, dass Behandlungen und Kuren, für ein paar Stunden, einfachen Relax bietet. Es ist sehr einfach Premia zu erreichen: man fährt auf der Bundesstrasse 33 des Simplon bis zur Ausfahrt Crodo, mündet dann in die Staatsstrasse 659 der Valle Antigorio ein, überquert Premia und in wenigen Minuten kommt man nach Cadarese. Eine halbe Stunde von Domodossola, und eine gute Stunde von Mailand entfernt.
Wir gelangen am frühen Nachmittag an das Thermalbad und es schneit. Wir haben Glück, weil wir das Gefühl im heißen Wasser zu sein und die Schneeflocken auf unseren Gesicht erleben können. Der Thermalpark von Premia ist eine moderne Struktur die auf perfekte Weise in das Umfeld integriert worden ist. Die Warmwasser-Quelle der Therme in Premia entdeckte man in der Ortschaft Longia am Anfang der Neunziger Jahre, im Laufe einer geologischen Nachforschung für den Entwurf einer neuen Hydroelektrischen Anlage. Das Aufkommen dieses heißen Wassers wurde mit einem Schein vom Papst Paolo der 4. im Jahr 1556 dokumentiert.
Die Hypertermalen Gewässer der neuen Quelle sprudeln mit einer Temperatur heraus die höher als 40° Grad ist und die besonders geeignet ist bei Bronchitis, bei entzündlichen Pathologien der Luftröhren, bei Leiden des gynäkologischen Apparats, bei Affektionen in den Gliedern und vor allem bei der Behandlung im dermatologischen Bereich.
Wir kommen an die Rezeption wo wir Linda treffen die uns ein elektrisches Armband aushändigt mit dem wir in die Schwimmbecken eintreten, und von der Badezone raus und rein können, vielleicht um an der Bar einen Snack einzunehmen oder einen Kaffee zu trinken. Aber erstmal begegnen wir der Direktorin Daniela Rossato, die uns die Planimetrie des Wellnesscenter zeigt.
Das Center das Ende Juni zugänglich gemacht wird, wird im Erdgeschoss der Struktur liegen. Es wird einen Trockenraum, einen Feuchtraum und eine therapeutische Zone haben.
Im Trockenraum kann man sich mit Kräuterbädern, mit Bewegungs- und Inhalationsduschen, Wasserfällen, Türkisches Bad, Thalassotherapie und Dampfbad entspannen. Das Umfeld wird sehr gemütlich und sehr beruhigend sein, mit gedämpften Lichtern und Mosaik auf dem Fußboden und auf den Wänden.
In der Feuchtzone dagegen kann man den warmen Kneipp-Rundgang machen, ein Heubad, Bewegungsdusche und verschiedene Saunabder: finnische oder Biosauna mit Chromtherapie. Den ganzen Rundgang kann man in zwei Stunden ausführen, aber es ist auch möglich, je nach Bedürfnis, nur eine Zone oder beide zu betreten.
Ich lasse mich vormerken um im Voraus das neue Wellnesscenter zu erleben, nachdem ich mich von Giovanna verabschiedet habe, eine der Angestellten des Theramlparks, und gehe in die Umkleidekabinen für Frauen.
Die Räume sind groß, gut ausgestattet und erlauben eine gewisse Privatsphäre.
Von hier aus hat man Zugang zu den Hallenbecken, die verschiedene Möglichkeiten bieten.
Das Freizeitbecken für Erwachsene hat eine Tiefe von 120 Zentimeter und eine Wassertemperatur von circa 30° Grad im Winter und 28° Grad im Sommer.
Dieses Becken ist mit dem Aussenbecken verbunden, wo man ein heißes Bad unter freiem Himmel genießen kann und das auch in der Wintersaison. Und das möchte ich sofort machen, und laufe nach nach Draußen.
Es ist wirklich ein faszinierendes Erlebnis. Das Wasser ist heiß und strömt Dampf aus dass auch den Kopf wärmt und man die Kälte gar nicht spürt.
Jetzt schneit es stark und es ist wundervoll die Flocken auf dem Gesicht zu spüren. Die Damen an der Rezeption haben es mir erlaubt so lang wie möglich im Wasser zu bleiben und fahre mit ihren Hinweisen fort. Das umliegende Panorama ist wirklich unglaublich.
Das Becken ist mit vier Sitzplätzen ausgestattet um eine vertikale Massage zu ermöglichen mit Wanddüsen und drei Stellungen für die Halsdüsen. Ich warte bis ich dran bin und entspanne mich unter der Heisswasserdüse.
Ich kehre ins Hallenbad zurück und widme mich den Beckenrundgang. Es handelt sich um rechteckige parallele Becken die eine Tiefe von 75 cm für die Kaltzone (18° Grad) und 90 cm für die Warmzone (36° Grad) aufweisen.
Die Becken sind mit 14 Sprudeldüsen ausgestattet, um wohltuend diesen Gang zu genießen ist es nötig als Alternative in diesen beiden Becken für wenigstens 20 Minuten zu laufen. Auf diese Weise ist es möglich die unteren Gliedmassen zu entlasten und die Anschwellungen und das Schweregefühl zu reduzieren. Ein wirkliches Allheilmittel für uns Frauen!
Nach dem Beckenrundgang tauche ich in den Whirlpool ein, der 102 cm tief ist, und eine Temperatur von 36° hat. Hier gibt es 5 Liegen mit Hydrodüsen, 2 Thermaldüsen und 8 Sitzplätze mit einer Hochdruckmassage.
Die Unterwassermassage ist bekannt für seine sehr entspannende Aktion, und erlaubt es die Nerven und Muskeln zu relaxen um so Anspannungen und Stress zu verringern.
Über diese Becken hinaus, gibt es auch eine die für Turnübungen und eine andere die für freies Schwimmen genutzt wird (beide haben eine Tiefe von 120 cm mit einer Wassertemperatur von 28°) außerdem gibt es ein Kinderbecken das 60 cm tief ist und das Wasser 30° Grad aufweist.
Diese Becken werden für Wassersportkurse für Kinder und für die Wassergymnastikkurse für Erwachsene und Senioren genutzt.
Im Warmwasser, um das Risiko einer Blutdruckabnahme zu vermeiden, sollte man nicht länger als 20 Minuten hintereinander im Becken bleiben, nur nach weiteren zwanzig Minuten die man nicht im Wasser verbringt, kann man mit Gelassenheit noch mal baden gehen.
Man kann sich auf eine der zahlreichen Liegen, die zur Verfügung stehen, legen, oder sich an die Bar für einen Pausensnack begeben.
Unser Entspannungsnachmittag ist zu Ende, aber wir wären gerne noch länger geblieben um uns noch weiter verwöhnen zu lassen, zwischen einer Unterwassermassage und einer anderen.
Wir geben unser elektronisches Armband an Linda zurück (es gibt zwei Lindas in der Therme!), trinken einen Kaffee an der Bar, verabschieden uns und kehren in Richtung Tal zurück.
Die Therme von Premia ist täglich geöffnet, außer Montags, und für die Freunde von Neveazzurra gibt es eine besondere Promotion: es reicht seinen Skipass von einer unserer Stationen vorzuzeigen um einen sofortigen Rabatt von 10% auf den Eintrittspreis zu bekommen.
Bis zur nächsten Reportage. Am Montag, 9. März sind wir auf dem Moro von Macugnaga und dann entdecken wir noch Formazza, Devero und San Domenico.
Miria, Community Manager

Mit den Skiern an den Füssen, auf dem Schnee können wir mit dem Blick den Lago Maggiore umarmen. Es scheint unglaublich aber wenige km über Premeno, gibt es eine Gemeinde auf dem Hügel der Verbania beherrscht, erhebt sich die Skistation von Pian di Sole, mit einer Höhe von fast Tausend Metern.
Die Temperatur ist wundervoll, die Sonne ist warm, und um die Sonderöffnung am diesem Aschermittwoch auszunutzen begeben ich und Giancarlo uns auf die Suche nach der Pian di Sole.
Wenige km vom See entfernt sind die Skipisten
Wir verlassen Verbania, wo man schon den Duft des Frühlings riecht, und fahren nach Intra in die Landstrasse ein. Etwas mehr als zehn Kilometer, fahren wir an der Kleinstadt die auf dem Lago Maggiore zeigt, vorbei. Wir gehen noch einige Kilometer bis zum Bogen der Ortschaft Pian di Sole voran. Noch ein paar Kurven und wir erreichen den Parkplatz der Skistation, die am Rande der Anlagen liegt.
Das ist sehr bequem: man parkt das Auto, bereitet die Ausrüstung vor und im Nu ist man am Ticketschalter mit den Skiern an den Füssen.
Das Training der Nationalmannschaft des Slaloms
Pian di Sole ist die Skistation der Einwohner Verbanias: sie bietet einfache Pisten, die für Anfänger und Nicht-Experten geeignet sind, aber auch ein paar Pisten mit einer Neigung, die dieses Jahr von der italienischen Mannschaft des Slaloms und der Juniormannschaft der Schweiz für das Training ausgewählt wurden. Ein Schulgebiet und eine Baby-Piste die von einer Skiliftanlage serviert wird, und weitere vier Pisten, rote und blaue, die einen Skilift haben und 3 km lang sind und aus Pian di Sole eine Station des Wintersports und des Vergnügens machen.
Die Lage ist fantastisch, zwischen Nadelwäldern und einer atemberaubenden Sicht auf den Lago Maggiore. Die Temperatur ist natürlich nicht wie auf einem hohen Berg und die Sonne wärmt auf angenehme Weise das Gesicht.
Skipass griffbereit für Familien
Wir nehmen unseren Skipass und die Preise sind wirklich konkurrenzfähig: der Tagespreis an einem Feiertag beträgt 20 Euro, der Vormittag und der Nachmittag 15 Euro. Die Einwohner der Gemeinde von Premeno fahren für 13 Euro den ganzen Tag Ski, während die Preise für Jugendliche und Kinder noch herabgesetzter sind. Auf der Pian di Sole fährt man am Samstag und am Sonntag, und Donnerstags und Freitags, am Nachmittag Ski. An Feiertagen, wie Weihnachten und Karneval sind unter der Woche andere Öffnungszeiten möglich. Zu verkaufen sind auch die Zeitkarten, die für Kinder besonders geeignet sind, die Anfangs wenige Aufstiege nacheinander ausführen.
Ein Baby um Skifahren zu lernen
Wir überqueren das Schulgebiet und steigen zur Abfahrt des Skilifts Baby herunter. Die Piste die für die Kleinsten ist, ist sehr breit, mit wenigen Höhenunterschieden und die direkt auf den Eingang der Station zeigt. Die Eltern können sich daher gemütlich auf eine Liege in der Sonne legen und die Lektionen der Kinder folgen. Wir treffen den Skilehrer, Roberto Notaris. Er erklärt uns das es auf der Pian di Sole keine richtige Skischule gibt, aber das fünf Lehrer bei der Station zur Verfügung stehen die freiberuflich sind.
Roberto lehrt einer kleinen Skifahrerin, ein Mädchen das drei Jahre alt ist. Für das nächste Jahr steht die Einrichtung einer richtigen dauerhaften Schule bevor.
Dies bestätigt uns auch der einzige Verwalter der Gesellschaft, Stefano Brusa, der vorwegnimmt das auch ein Ausrüstungsverleih im Programm steht.
Vom Gipfel überragt man den See
Wir wärmen uns in der Baby auf und erreichen die Abfahrt des Skilifts der uns zum Oberen Teil der Station bringt.
Wir sind neugierig das Panoraman wenn wir oben angekommen sind, zu sehen, und mit Begeisterung bestaunen wir den See. Trotz der Feuchtigkeit und die leichte Verschleierung, ist der darunter liegende Blick unbezahlbar, wie die Gipfel die uns umgeben.
Und jetzt probieren wir die Pisten aus
Wir bewältigen die erste Piste, die Rieno, die la Lunga genannt wird. Der Schnee ist kompakt und gut beschlagen. Die Piste steht fast nur uns zur Verfügung: hier sind wenige Personen, Komplize der Sonderöffnung unter der Woche, und es scheint fast unglaublich nicht in einer Schlange vor dem Skilift zu stehen und schweben auf der Piste wie es uns beliebt. Wir steigen wieder hinauf und dieses Mal fahren wir die Piste der Blauen, die Muro, entlang. Hier hat in den letzten Monaten das Training der Nationalmannschaft stattgefunden.
Wie aufregend es ist, die 750 Meter der durchgezogenen Piste von Giorgio Rocca zu meistern! Sie ist ein Abstieg mit einem guten Hang, die mit einer gut programmierten Schneedecke serviert ist und die die Gattisti von Pian di Sole diese noch technischer den Grund mit Kunstschnee vereist haben.
Aber auch Giancarlo auf der „Boschetto“ scherzt nicht!
Wir haben noch zwei Pisten die wir entdecken wollen, und so steigen wir in den Skilift. Dieses Mal stellen wir uns der lateralen Piste, die Boschetto.
Sie ist eine enge und steile Abfahrt die nächstes Jahr ausgeweitet wird. Während ich sie mit Vorsicht in Angriff nehme, lässt Giancarlo seinen Fotoapparat bei mir, und stürzt sich auf die Piste und vergnügt sich, während ich noch einmal Fotoreporter spiele. Ich weiß nicht was ich sagen soll…wirklich ein einwandfreier Stil.
Noch einmal runter bis zum Skilift und dann der letzte Aufstieg. Wir fahren die Piste Canalone entlang und kehren zum Schulgebiet zurück, um noch etwas mit den Lehrern Roberto Notaris und Maurizio Scudeletti, ein Mitglied des Pianosole Ski, zu plaudern.
Und im Sommer… Ski auf dem Gras
Wir entdecken dass es möglich ist, im Sommer auf dem Gras Ski zu fahren. Maurizio zeigt mir Grasskier und erklärt mir den unendlichen Rasen des Schulgebiets, der jetzt eingeschneit ist, und der sich im Sommer in ein geeignetes Gebiet verwandelt um diesen faszinierenden Sport zu betreiben. Und Stefano Brusa, einziger Gesellschafter, bestätigt uns das jeden Samstag und Sonntag im Sommer es möglich ist kostenlos diesen Sport zu betreiben: Die Gesellschaft stellt auch die Ausrüstung zu Verfügung. Wir versprechen uns natürlich diesen Sommer wieder zu kommen um das Skifahren auf dem Gras zu erleben.
Für die Mittagspause gibt es das Genzianella
Wir verabschieden uns von Roberto und Maurizio und gehen im Restaurant Genzianella einen Kaffee trinken, das direkt auf die Pisten zeigt. Wir begegnen Mario und er erklärt uns dass das Restaurant eine Speisekarte mit typischen Gerichten aus dem Gebiet, anbietet, und das ein Skifahrer sich mit weniger als zehn Euro stärken kann wie mit einer Polenta mit Soße.
Pian di Sole… eine Station im Entwicklungsstadium
Pian di Sole ist wirklich ein entzückender Ort, für sein Umfeld indem die Skistation integriert ist und wegen seiner Freundlichkeit einer Struktur die von begeisterten Freunden geleitet wird. Eine Ortschaft die dieses Jahr viel Schnee hatte und die Wiedereröffnung der Ferienhäuser der umliegenden Hügel neue Energie gebracht hatte. Die Projekte und die Vorsätze für nächstes Jahr sind viele, und wir sind sicher das die Pian di Sole es weit bringen wird.
Bis zur nächsten Reportage
Miria Community Manager






Macugnaga hat es sicherlich nicht nötig präsentiert zu werden: ein renommiertes Touristisches Zentrum, das im Sommer wie im Winter von Touristen, die in der Nähe wohnen, besucht wird. Sie kommen aus Mailand, Varese und Novara, und viele haben hier ein Zweitwohnung. Aber hierher kommen auch Besucher aus dem Ausland, ganz besonders Engländer und Franzosen.
Die Wiege Walser, reich an Tradition und Kultur, liegt Macugnaga am Fuße des Monte Rosa und das Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten ist wirklich groß: von typischen Berghotels zum Bed & Breakfast, bis zu einem Haus das für eine Woche oder für das ganze Jahr gemietet werden kann. Handelsbetriebe, Events, Veranstaltungen und Treffpunkte: Kurz und gut, Macugnaga, ist von allen Orten des Val d’Ossola, der ausgestatteste und modernste was die touristische Aufnahmefähigkeit angeht. Aber es ist auch eine Ortschaft in einem natürlichen Szenarium das unglaublich schön ist, und zuletzt sind es auch die Sportmöglichkeiten die man hier praktizieren kann, im Sommer wie im Winter.
Entlang der Valle Anzasca
Es ist Dienstag der 17. Februar und das Ziel unserer Reportage ist das Belvedere, eines der Skigebiete von Macugnaga. Der Tag ist auch auf dem Talboden ziemlich windig und so wissen wir das es auf den Pisten kalt sein wird und so rüsten wir uns aus und bekleiden uns gewissenhaft. Giancarlo und ich fahren von Domodossola ab und machen uns auf der Schnellstrasse des Simplon bis nach Piedimulera auf dem Weg, wo wir die Staatsstrasse verlassen und in die Landstrasse der Valle Anzasca einmünden. In etwas mehr als 30 Minuten, trotz der Bauarbeiten die hier für die Sicherheit der Fahrbahn in Gange sind, und erreichen die Perle des Rosa, 1327 Meter auf dem Berg.
Die Erste Tappe – Touristikbüro von Macugnaga
Den ersten Halt machen wir auf dem Hauptplatz des Ortes, wo sich das Touristikbüro befindet. Wir treffen Cristina die uns Touristisches Material aushändigt. Hier kann man alle Informationen einholen die die Ortschaften bieten: Broschüren, Attraktionen, die Liste der öffentlichen Lokale mit den entsprechenden Öffnungszeiten bis zum Veranstaltungskalender. Wir sind nach Macugnaga gekommen um Ski zu fahren, aber auch um eine einzigartige Attraktion zu besichtigen: das Pink Ice Hotel, ein Prototyp eines Hotels das komplett in Eis von dem napoletanischen Bildhauer Amelio Mazzella realisiert wurde. Es wurde auf dem Alpe Burki errichtet, 1581 Meter, direkt auf den Skipisten des Gebiets Belvedere.
Cristina zeigt uns einige Fotos von dem Hotel, und erklärt uns wie man das Belvedere erreichen kann. Wir lassen sie arbeiten und steigen ins Auto ein. Wir fahren durch den Ort und in fünf Minuten erreichen wir den großen Platz Pecetto, wo die Abfahrt der Sessellifte beginnt.
Hier wartet die Buergermeisterin auf uns, Giovanna Boldini, und der Beigeordnete Davide Rabbogliatti. Sie erzählen mir von dem Pink Ice Hotel, ein regelrechter Prototyp eines Hotels in verkürzter Version (Fläche von 54 Meter) mit einem Schlafzimmer, Rezeption, Bar und eine Reihe von Skulpturen aus Eis, mit Hilfe des Kollegen Pieritalo Torri di Carrara und Bruno Cappelletti aus Trento Valsugana. Das Hotel, so sagen sie mir, wurde am 14. Februar dieses Jahres eröffnet und bleibt bis zur Schneeschmelze am Leben, das heißt wahrscheinlich bis Anfang März.
Wir gehen zum Burki rauf
Am Ticketschalter begrüßen wir den Direktor der Anlagen, die von der Gesellschaft Monterosa Star geleitet werden, Filippo Besozzi. Die Gesellschaft leitet die zwei Skigebiete, Belvedere und Moro. Zwölf Angestellte die hier das ganze Jahr über beschäftigt sind, mit 18 Gehilfen in der Wintersaison die sich in den zwei Skistationen abwechseln.
Das Gebiet des Burki Belvedere, auf das wir uns heute konzentrieren, ist für Anfänger und Nicht-Experten geeignet. Es wird von zwei Sesselliften und einen Skilift serviert, bei der Abfahrt des Sessellifts gibt es auch ein Schulcamp für Kinder, mit einem Tapies Roulant und einen ebenen Platz um sich an die Skier zu gewöhnen.
Es sind 6 Pisten, von denen drei Blaue, die ziemlich leicht sind, und von dem ersten Sessellift serviert werden, von Pecetto bis zum Alpe Burki, und drei Rote, die mit dem zweiten Sessellift, vom Alpe Burki bis zum Alpe Belvedere, erreichbar ist. Man fährt von 1390 Metern Höhe von Pecetto los und kommt bis auf 2000 Meter hinauf zum Alpe Belvedere.
Und hier das Pink Ice Hotel
Wir steigen in den Sessellift und in circa einer Viertelstunde fahren wir auf einer Länge von 1601 Metern bis zum Alpe Burki rauf. Die Neugier auf das Pink Ice Hotel macht uns unruhig, und so entscheiden wir es sofort zu besichtigen. Wir steigen aus dem Sessellift aus und biegen nach rechts und nicht mal zehn Meter weiter sehen wir die Kuppel eines Iglus. Es ist das Eishotel, das an einem wunderschönen Aussichtspunkt steht und die Talebene dominiert.
Wir ziehen die Skier aus und begeben uns an den Eingang, der eine Art Lostrommel aus Eis darstellt.
Wir überschreiten die Schwelle und finden uns in der Halle des Hotels wieder: Eisbänke, eine kleine Bar mit vollen Weingläsern und ein Deckchen.
Das Umfeld ist wirklich gemütlich und die Temperatur angenehm (angesichts des Windes der Draußen weht ist es hier wirklich mild).
Auf der rechten Seite entdecken wir das Schlafzimmer: ein wunderschönes Doppelbett, mit einer Decke und ein paar Kissen. Wie sollen wir der Versuchung uns hineinzulegen widerstehen?
Die Matratze ist hart, aber das Gefühl ist toll, die Atmosphäre gedämpft, das Licht dezent. Hier geht es einen wirklich gut. Wir schnüffeln ein bisschen herum: hier wurde nichts dem Zufall überlassen, nicht mal die Einrichtung die mit zauberhaften Eisskulpturen verschönert wurde. Das „Pink Ice Hotel“, ist ein Prototyp das nächstes Jahr ein richtiges Hotel wird. Tatsächlich werden in der nächsten Wintersaison Pauschalangebote von 3 Nächten in eines der zahlreichen Hotels von Macugnaga, und eine Nacht im „Pink Ice Hotel“ vermarktet. Wir sind sicher das viele diese einzigartige und unvergessliche Erfahrung machen möchten: eine Nacht am Fuße des Monte Rosa, in einem Hotel das nur aus Eis besteht.
Man fährt Ski
Wir verlassen das Hotel: es ist an der Zeit die Pisten zu entdecken.
Wir beginnen entlang der Piste Burki runter zufahren und wir halten um den Skilift zu nehmen der die Wettbewerbspiste serviert.
Mühelos steigen wir hinab, die Pisten sind ziemlich einfach und schön breit, die auch für Nicht-Experten geeignet sind.
Wir fahren für eine gute halbe Stunde Ski, und fahren auch auf der anderen Piste die uns zur Verfügung steht runter, die Fontanone. Hier gibt es keinen Andrang, aber es gibt zahlreiche Skifahrer aus dem Ausland: viele Engländer, und Franzosen sowie Schweizer.
Es ist Mittagessenszeit und wir gehen nach Pecetto zurück, wo wir uns eine Pause gönnen und uns stärken (und uns vor dem Wind schützen) und begegnen den Direktor, Filippo Besozzi, der uns etwas mehr über das Belvedere erzählt.
Macugnaga geliebt von Engländern und Franzosen
Wir informieren uns sofort über die Touristen aus dem Ausland die wir beim Skifahren getroffen haben und Filippo bestätigt uns das die Weißen Wochen im Gange sind. In der Tat gibt es viele Engländer die es lieben ihre Ferien im Schnee von Macugnaga zu verbringen (und wir haben viele bemerkt die Skistunden nehmen) aber zusammen mit Ihnen, befinden sich hier auch Franzosen und Neuigkeit in diesem Jahr, holländische Touristen.
Der Direktor erklärt uns das die Pisten unter der Woche nicht besonders überfüllt sind, und das man deswegen in Ruhe Ski fahren kann ohne irgendwo anstehen zu müssen. Am Wochenende dagegen fallen die Skifahrer in Macugnaga ein, und der Ort wird durch hunderte von Touristen belebt.
Natürlich fehlen hier keine Dienstleistungen für Skifahrer: auf dem Gebiet sind zwei Skischulen aktiv und es gibt viele Sportgeschäfte im Ort in denen es möglich ist seine Ausrüstung auszuleihen.
Tausend Lösungen für einen Skipass
Auf dem Belvedere, wie auf dem Moro, ist es möglich den Skipass zu kaufen der unzählige Lösungen anbietet: ein einfacher Tagespass (Wochentags kostet er 22 Euro, an Feiertagen 27 Euro), bis zu den Wochenendpaketen, von drei bis fünf Tagen, und das Saison - Abonnement das zwei Tage gilt oder jeden Tag. Das Angebot ist wirklich groß und jeder kann seine eigene Formel wählen aufgrund seiner Bedürfnisse.
Es gibt auch einen Skipass für Anfänger die nur den Tapie Roulant in Pecetto und den ersten Sessellift bis zum Alpe Burki benutzen. Und die die nicht Ski fahren, können mit dem Sessellift hinauffahren um einen einfachen Spaziergang vorzunehmen oder um einen Kaffe oder Mittagessen auf dem Berg einzunehmen. Der Restaurantservice ist ziemlich groß: Es gibt zwei Bar Restaurants die an der Abfahrt des Sessellifts liegen, eine Berghütte auf der Station die man zu Fuß erreichen kann, eine Berghütte Cai die zweihundert Meter von der Station entfernt ist und wo es möglich ist zu übernachten, und zuletzt eine Bar die direkt auf den Pisten liegt und die man nur mit den Skiern erreichen kann.
Man fährt bis zum 1. Mai Ski
Dieses Jahr fährt man bis zum verlängerten Wochenende des 1.Mai Ski: eine sehr lange Saison, die Mitte November mit viel Schnee, schönen sonnigen Tagen begann. Es war nicht nötig Kunstschnee zu schießen, aber für die weniger glücklichen Saisons gibt es das Verschneiungsprogramm. Der Direktor sagt uns, dass 2010 wahrscheinlich auch die Sessellifte ausgetauscht werden und eine nächtliche Anlagenbeleuchtung verwirklicht werden soll.
Mit den Pelli auf die Pisten
Auf dem Belvedere gibt es viele Möglichkeiten für Liebhaber der Schneeschuhen und Pelli: während der Öffnungszeiten der Anlagen ist es tatsächlich möglich entlang der Pisten hochzusteigen, die sehr breit sind und geeignet sind um in Sicherheit auf dem Schnee zu wandern.
Und jetzt geht es hoch zum Belvedere
Wir verabschieden uns von Filippo und ziehen wieder die Skier an: man sagt uns das der Wind abgenommen hat und das auch der zweite Sessellift, der uns zum Burki auf 200 Meter Höhe auf den Belvedere bringt, geöffnet ist, und wir verlieren keine Zeit. Wir steigen mit dem Sessellift rauf und erreichen den Alpe Belvedere. Es kommt uns vor als könnten wir mit dem Finger den Monte rosa anfassen und das umliegende Panorama ist wirklich suggestiv.
Vom Alpe Belvedere gehen drei Pisten ab, die alle rot sind: Die Belvedere, die Ruonograbe und die Rifugio. Wir entscheiden uns entlang der Rifugio hinab zu begeben. Wir halten mehrere Male an um die umstehenden Berge zu bestaunen, und Giancarlo schießt einige Fotos. Hier gibt es einen unbeschreiblichen Frieden, der Berg, der wahrhaftige, ist eine lebendige und wahrnehmbare Anwesenheit. Es ist wirklich ein schönes Gefühl sich inmitten dieses Friedens zu befinden. Wir steigen bis zur Burki hinab, wo wir auf viele Kinder treffen die ihre Skistunden mit den Lehrern absolvieren, und dann bis nach unten, bis Pecetto.
Unser Tag ist zu Ende gegangen, und wieder einmal haben wir persönlich eine der schönsten Stationen unseres Skigebiets kennenlernen können. Das nächste Mal steigen wir bis zu 3000 Metern zum Moro rauf, um die anderen Gebiete von Macugnaga kennen zu lernen, und die ausgelassenen Freunde des Pink Snow Parks zu treffen.
Treffen bis zur nächsten Reportage
Miria, Community Manager






Macugnaga hat tausend Gesichter, sie ist eine kleine Perle die am Fuße des Monte Rosa liegt, strahlende Ortschaft die man im Sommer wie auch im Winter erleben kann. Hier gibt es gut zwei Skigebiete.
Nach der Belvedere, Station die für Kinder und Anfänger, sowie für Experten geeignet ist, die wir vor einigen Wochen kennengelernt haben, am Freitag den 13. März und unser Ziel sind die 2868 Meter des Monte Moro.
Der Monte Moro, wahrhaftiger Berg
Eine auf den Berg gelegene Skistation die auf den Monte Rosa zeigt, wo der Berg wahrhaftig ist, mit seinen Vor- und Nachteilen. Wie der Wind, der in den letzten Tagen stark geweht hat und der die Verantwortlichen dazu zwingte, die Station für viele Tage im März zu schließen. Aber ich und Giancarlo haben uns nicht entmutigen lassen und nach einigen Verschiebungen ist endlich Freitag der 13., ein Datum das von Abergläubigen verhasst ist, uns aber Glück bringt.
Ein sonniger Tag, aber mit Voraussicht auf einem leichten Wind. Wir erreichen die Fraktion Staffa von Macugnaga und biegen rechts in den Abfahrtsplatz der Seilbahn ein.
In der Seilbahn um eine Höhe von 3.000 Meter zu erreichen
Um an die 2868 Meter des Monte Moro zu gelangen, ist es nötig zwei Seilbahnanlagen zu benutzen: die erste führt zum Alpe Bill, 1700 Meter Höhe, die zweite führt dagegen direkt zum Moro. Etwas mehr als eine Viertelstunde, fast 1500 Meter Unterschied, um in ein unglaubliches Szenarium katapultiert zu werden und im Hochschnee Ski zu fahren.
An der Ticketkasse in Pecetto treffen wir Chiara die uns unsere Skipässe zur Verfügung stellt und steigen zur Seilbahn rauf.
Mit uns englische und deutsche Skifahrer: wir befinden uns noch im Hauptzeitraum der Weißen Wochen und die Anwesenheit ausländischer Touristen ist noch stark. Zehn Minuten und wir sind auf dem Alpe Bill. Ein paar Treppenrampen und wir erreichen die Station der zweiten Seilbahn die steil bis zur Spitze hochklettert.
Hier sind wir, in der Gegenwart des Rosa
In Pecetto, aber auch auf den Alpe Bill, ist die Temperatur absolut angenehm aber als wir gerade den Ausgang der Station des Passes Moro überschreiten merken wir sofort das man hier nicht scherzt. Die Sonne ist immer hier, stark leuchtend, der Himmel ist klar und ohne eine einzige Verschleierung, aber die Temperatur und der Wind werfen uns in den Januar zurück.
Wir tragen Handschuhe und Mütze und befinden uns draußen um den Monte Rosa zu bestaunen. Wir gewöhnen uns schnell an den thermischen Sprung und wir schauen uns um: der Schnee ist wunderschön, und er wartet auf uns!
Wir hängen die Skier an und erreichen den ersten Skilift, der San Pietro. Er ist nur 320 Meter lang, mit einen Höhenunterschied von 75 Metern und ideal um uns aufzuwärmen. Aber es handelt sich nicht um einen Baby- Skilift: diese Anlage wird für die Piste der Roccette benötigt und sie ist die berühmteste der Pisten des Monte Moro, die Meccia.
Als wir an der Spitze angelangt sind gibt es leider eine bittere Überraschung: beide Pisten sind wegen dem Wind und Lawinenrisiko geschlossen. Die Meccia, die gute 4 km lang ist, ist eine rote Piste die zusammen mit der Variante Meccia bis zur Zwischenstation des Alpe Bill führt. Sie wird von vielen, die Freunde der Community eingeschlossen, die schönste von Nevazzurra genannt.
Leider können wir sie heute nicht zurücklegen, aber wir versprechen uns sofort, sobald wie möglich, zurück zu kommen um persönlich zu überprüfen welches Panorama man hier genießen kann.
Am Moro die längsten Panoramapisten von Neveazzurra
Andererseits auf dem Moro kann man sich wirklich nicht langweilen: auf dem Gebiet gibt es zwei blaue Pisten die von zwei Skiliften, San Pietro und Smeraldo, serviert werden, die rote Piste Lago wird von dem Skilift Joder, der nur bei großem Zufluss von Besuchern geöffnet wird, und vom Sessellift Ruppenstein serviert. Diese Anlage versorgt auch die gleichnamige Piste Ruppenstein, ihre Variante ist die Variante des Lago.
Der Skilift Smeraldo (der wegen dem Wind geschlossen ist) serviert den Pink Snow Park (auch dieser geschlossen wegen dem starken Schneefall der letzten Tage) und die zwei blauen Pisten San Pietro.
Aber hier hört es noch nicht auf: es gibt zwei schwarze Pisten, die Roccette und die Roccette Bis, die mit dem Sessellift Ruppenstein erreichbar ist. Also, wer die Wahl hat, hat die Qual!
Wir fahren zur Abfahrt des Skilifts San Pietro zurück und treffen den Zuständigen Beppe.
Wir lassen uns einige Hinweise von ihm geben, und er empfiehlt uns unsere Muskeln entlang der Piste Lago bis zum Sessellift zu wärmen. Wenn wir wieder oben sind können wir entlang der Lago runterfahren und in die Moro-Bill einmünden, von der aus wir die Zwischenstation des Alpe Bill erreichen.
Sie ist ein schöner Abstieg von Sechseinhalb Kilometern (plus Eineinhalb Kilometer der Lago), die sich sehr schön aber auch anstrengend ankündigt, vor allem das Fahrtende, wegen der Temperaturen die, wenn man von der Höhe hinunter geht, sich auf erbarmungslose Weise erhöhen.
Vom Moro bis zum Alpe Bill, 8 km und 1000 Meter Höhenunterschied
Wir lancieren uns entlang der Piste Lago: sie ist breit mit schön mehligen Schnee der gut geschlagen wurde, wirklich angenehm. Wir kommen am Sessellift an und fahren hoch, bereit 8 ununterbrochene km zu bewältigen. Was kann ein Skifahrer noch mehr wollen?
Die Strecke beginnt am Ende anstrengend zu werden, für mich - aber die Ruhe, die Natur und das Panorama dieses Platzes lassen einen alle Anstrengungen, das Fallen (meine) vergessen und befriedigen die Sinne.
Entlang der Piste halten wir verschiedene Male an um den Monte Rosa zu bestaunen, dann nach einer guten halben Stunde, erreichen wir endlich den Alpe Bill.
Während wir uns ausruhen, erahnen wir zwei alpinistische Skifahrer, die mit den Häuten an den Skiern entlang des Hanges am Bogen des Alpe Moro hochsteigen. Das ist wirklich mit Mühe verbunden, und so verstehe ich das wir uns aufrappeln und weiter fahren sollen.
Beim Mittagessen in der Berghütte Cai
Wir nehmen wieder die Seilbahn und fahren wieder in den hohen Berg. Es ist ein Uhr und wir entscheiden uns Mittag zu essen.
Auf dem Alpe Moro kann man bei der Berghütte der Station halten, die auch zu Fuß erreichbar ist, oder bei der Berghütte Cai, zweihundert Meter von der Station entfernt, wo man auch übernachten kann und den Sonnen- Auf und Untergang sehen kann.
Wir ziehen die letztere vor und gewähren uns eine warme Mahlzeit bevor wir wieder auf die Piste zurückgehen. Auf dem Monte Moro ist es möglich mit einem belegten Brötchen oder mit den Spezialitäten der Valle Anzasca Mittag zu essen. Die Preise sind gut und es gibt verschiedene Promotionen für die Skifahrer.
Auf dem Moro fährt man Ski bis zum 1. Mai
Nach dem Mittagessen haben wir Zeit noch ein bisschen Ski zu fahren: der Schnee, trotz der Uhrzeit und der Saison, bleibt weiter schön kompakt und bei dieser Höhe leidet er gar nicht unter der Erhöhung der Temperatur. Auf dem Monte Moro kann man in der Tat bis zum langen Wochenende des 1. Mai Ski fahren.
Es ist Zeit ins Tal hinabzusteigen. Ich möchte nicht noch einmal den Rückweg bis zum Alpe Bill bewältigen und so entscheide ich mich die Seilbahn zu nehmen.
Giancarlo dagegen möchte noch einige Fotos schießen, so startet er mit den Skiern und wir machen den Treffpunkt an der Zwischenstation aus. Von dort aus, sind wir im Nu wieder in Staffa.
Pause an der Bar in der Piazza von Macugnaga
Eine Pause in der Ortschaft um in einer Bar auf der Piazza etwas zu trinken erscheint uns nötig und wir fühlen uns fast wie im Urlaub. Wir treffen hier ein paar Freunde die hier arbeiten und dann gehen wir noch am Touristikbüro vorbei um Cristina zu grüssen und wir setzen uns an ein Tischchen neben einer Gruppe von englischen Jugendlichen.
Macugnaga bestätigt sich wieder einmal als einen Skiort mit tausenden von Ressourcen, in der Lage voll und ganz die Bedürfnisse der Familien mit Kindern wie der Jugendlichen zu befriedigen, die auf der Suche nach Vergnügen sind, auf den Schnee sowie am Abend wenn die Skier einmal ausgezogen sind.
Natur, Vergnügen, Kultur und Tradition machen aus Macugnaga ein Dorf… mit tausenden von Gesichtern.
Bis zur nächsten Reportage!





